Betten-ABC

 

In unserem großen Betten-ABC von Dormando erfahren Sie alles, was Sie schon immer über Betten wissen wollten. Von verschiedenen Materialien, über die Auswahl der richtigen Größe, bis hin zu ganz normalen Fragen aus dem Alltag, rund um das Bett. Das Betten-ABC kennt für jedes Anliegen die passende Antwort!


Wie hoch ist ein Boxspringbett?

Boxspringbett im Schlafzimmer

Allgemein gibt es Boxspringbetten in unterschiedlichen Höhen zu kaufen. Es fängt bei ca. 50 Zentimeter an und geht bis zu einer Höhe von ca. 80 Zentimetern. Man unterscheidet allerdings zwischen 2 Arten eines Boxspringbettes. Es gibt das mittelhohe Boxspringbett, welches eine Sitz- und Liegehöhe von ca. 57 Zentimetern hat, während das hohe Boxspringbett eine Sitz- und Liegefläche von ca. 68 Zentimetern aufweist. Am beliebtesten zeigt sich das Boxspringbett mit der Höhe zwischen 60-65 Zentimetern, da sowohl kleinere als auch größere Personen ohne Probleme in- und aus dem Boxspringbett steigen können. Diese Höhe wird auch Komfort-Liegehöhe genannt.

Das Betten-ABC empfiehlt deshalb Boxspringbetten mit einer Höhe ab 60 Zentimetern.

Wie lange kann man ein Bett überhaupt nutzen?

Die Lebensdauer eines Bettes hängt grundsätzlich von mehreren Faktoren ab. Das Bett besteht aus vielen verschiedenen Teilen, welche unterschiedlich lange halten. Da spielt zum einen die Matratze und der Lattenrost eine entscheidende Rolle ist, da sie den entscheidenden Punkt des Liegekomforts darstellt.

Exkurs Betten-ABC: Matratzen

Matraztenkern

Die Benutzungsdauer einer Matratze liegt zwischen 7 und 10 Jahren. Danach sollte man sie am besten austauschen, da sie durchgelegen ist und an Stützkraft verliert. Ebenfalls sollte man sie auch aus hygienischen Gründen dann nicht mehr nutzen. Das gilt allerdings für hochwertigere Matratzen. Die weniger guten Modelle sollten am besten schon früher gewechselt oder ausgetauscht werden. Allerdings könnte man die Lebensdauer einer Matratze um ein paar Jahre erhöhen, indem man sie richtig pflegt, denn die Hygiene der Matratze hängt von ihrer Pflege ab. Pflegt man sie nur oberflächlich, können sich bereits nach ein paar Jahren Keime und Bakterien bilden, deshalb empfiehlt das Betten-ABC, Matratzen 2 Mal jährlich einer Tiefenreinigung zu unterziehen.

Exkurs Betten-ABC: Lattenrost

Latten eines Lattenrosts

Ebenfalls spielt der Lattenrost auch eine entscheidende Rolle, da er eine ähnlich wichtige Rolle für den Liegekomfort darstellt wie eine Matratze. Grundsätzlich ist bei dem Lattenrost keine Lebensdauer festgelegt. Doch durch den Druck oder die Feuchtigkeit die der Körper während des Schlafens abgibt, kann der Lattenrost schon nach mehreren Jahren porös werden und behält nur schwer seine Form bei. Sind die Latten grundsätzlich nach oben gewöllt, erkennt man, dass der Lattenrost noch benutzungsfähig ist. Doch sind die Latten gerade, sollten sie dringend ausgetauscht werden, da sie unter dem 'Hängematteneffekt' leiden und sie können dem Liegenden und Schlafendem nicht mehr den nötigen Halt geben.

Das Bettgestell hingegen ist je nach Modell sehr robust gegenüber äußeren Einflüssen. Bei der richtigen Pflege, beispielsweise Schrauben nachziehen oder den Bettrahmen mit einem leicht feuchten Lappen abwischen, hält das Gestell meist länger, als Matratze und Lattenrost. Daher empfiehlt das Betten-ABC Lattenrost, Bettgestell und Matratze regelmäßig zu überprüfen.

Was tun, wenn ein Holzbett quietscht?

lose Schraube auf Holzbalken

Wenn ein Holzbett quietscht, ist es meist vorbei mit der nächtlichen Ruhe. Jede Bewegung wird mit einem lästigen Geräusch untermalt. Das Betten-ABC kennt die Lösung für dieses Problem! Ein quietschendes Holzbett sollte schnellstmöglich nach der Ursache des Lärms abgesucht werden. Wenn ein Holzbett quietscht kann aber nicht nur das Gestell, sondern auch der Lattenrost Schuld sein. Überprüfen Sie also zuerst, ob es sich wirklich um Geräusche handelt, die vom Bettgestell selbst kommen. Oft hilft ein Nachziehen mancher Schrauben, wenn Teile vom Bettgestell sich gelöst haben, denn knarrende Geräusche werden oft durch lose Schrauben verursacht. Etwas Öl oder Silikonspray kann ebenfalls helfen ein Knarren und Quietschen zu vertreiben.

Letztendlich ist Holz ein Material, welches lebt und arbeitet, deshalb empfiehlt das Betten-ABC kleinere Wartungsarbeiten regelmäßig vorzunehmen und Schrauben in gleichmäßigen Abständen zu kontrollieren und gegebenenfalls nachzuziehen.

Apropos Holz: Das Betten-ABC kennt die häufigsten Holzarten für Betten!

Wer sich ein Holzbett oder gar Massivholzbett anschaffen möchte, steht oft vor der Frage welches Holz dafür verwendet werden kann. In unserem Betten-ABC nennen wir Ihnen die geläufigsten Holzarten für Betten, sowie deren Aussehen!

  • Buche / Kernbuche
    • Buche = helle und farblich gleichmäßige, geradlinige Maserung
    • Kernbuche = überzeugt vor allem durch die aufwendige, lebendige Maserung, oft in rötlichen Tönen
  • Eiche / Wildeiche
    • dunkles, grau-braunes Kernholz - sorgt für eine rustikale Atmosphäre
  • Nussbaum
    • dunkelbraun bis schwarzbraunes Holz mit unregelmäßiger Maserung - sehr edles Möbelholz
  • Kiefer
    • farbliche Unterschiede je nach Standort des Baumes - in der Regel helles Holz mit wenig Maserung

Neben diesen bekannten Hölzern kommen seltener auch Holzarten wie Akazie, Kirschbaum und Palisander zum Einsatz.

Wie kann man Holz ölen?

Mann pinselt Holzbalken mit Öl ein

Holz ölen ist wieder eine sehr beliebte Art der Oberflächengestaltung, egal ob Tisch, Bretter, Türen oder Schalen. Holz ölen anstatt zu lackieren bietet viele Vorteile. Ölt man ein Holzstück, bleibt es atmungsaktiv, d.h. es wird nicht versiegelt und dadurch kann die Feuchtigkeit, die eingedrungen ist, problemlos abgegeben werden. Durch Holz ölen sticht die Maserung des Holzes hervor, doch sollten Kratzer oder ähnliches entstehen, empfiehlt sich vorheriges Schleifen und anschließendes Holz ölen. Umso stärker das Holzstück geölt wird, umso dicker wird auch später die Oberfläche des Holzstückes. Heutzutage gibt es sehr viele verschiedene Öle, die für die verschiedenste Holzart gedacht ist, wie z.B. Teaköl. Für den Innenbereich eignen sich sehr gut Leinöl, denn es zieht nicht nur am besten ein, sondern trocknet auch am schnellsten. Doch nicht jedes Öl ist für jede Holzart benutzungsfähig. Lein- und Hartöl kann man allerdings problemlos bei jedem Holz anwenden.

Damit das Holz ölen auch problemlos gelingt, finden Sie in unserem Betten-ABC eine Anleitung dazu:

  • Öl vorsichtig auf das Holz kippen oder mit einem Pinsel auftragen und anschließend mit einem Lappen verteilen
  • Das Öl sollte nicht gleich einziehen, sondern die Oberfläche sollte noch feucht sein
  • Nach ca. 15-25 Minuten das überschüssige, nicht eingezogene Öl mit einem Lappen abwischen. Dies sollte gründlich gemacht werden, da die Oberfläche sonst verklebt und es sich später sehr schwer entfernen lässt
  • Trocknungszeit über Nacht und anschließende Wiederholung mit etwas weniger Öl
  • Je nach Abnutzung des Holzes könnte dieser Vorgang auch ein drittes oder viertes Mal durchgeführt werden

Wie reinigt man ein Polsterbett am besten?

Eimer mit Putzmittel und Mikrofasertüchern

Es gibt 2 Arten eines Polsterbettes. Einmal das Polsterbett, welches aus Echtleder besteht und zum anderen das Polsterbett, welches mit Soff überzogen ist. Diese 2 Arten weisen unterschiedliche Arten der Reinigung auf, deshalb ist es ganz wichtig zu schauen, dass die richtige Reinigungsmethode angewendet wird. In unserem Betten ABC nennen wir Ihnen die 2 unterschiedlichen Reinigungsmethoden!

Reinigung Echtleder Polsterbett:

  • Regelmäßig Absaugen mit geeigneter Polsterdüse oder Polsterbürste
  • Keine Benutzung eines Dampfreinigers, da die Faserstruktur beschädigt werden kann
  • Vor jedem Gebrauch lange genug trocknen lassen
  • Halbjährliche Reinigung mit einem feuchten Tuch (einmal von links nach rechts wichen und einmal entgegengesetzt)

Reinigung Stoff oder Kunstleder Polsterbett:

  • Bei Glattleder:
    • regelmäßig Staub entfernen mit einem weichen Tuch
    • alle 3-6 Monate: abwischen mit einem nebelfeuchten Tuch
  • Bei Rauleder:
    • vorsichtiges Absaugen mit einer weichen Polsterdüse
    • mit einer weichen Bürste gelegentlich aufrauen

Wie lange kann ein Baby im Beistellbett schlafen?

Mutter im Bett mit Baby im Beistellbett

Wie lange ein Baby im Beistellbett schlafen kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Modell des Bettes
  • Größe, Alter und Gewicht des Kindes
  • Größe des Bettgestells
  • Entwicklung Ihres Babys

Ist Ihr Baby zu groß und aus seinem Beistellbett rausgewachsen, erübrigt sich die Frage, wie lange es noch im Beistelbettchen liegen darf. Aber auch auf das Gewicht Ihres Kindes sollten Sie achten. Jeder Hersteller gibt ein gewisses Maximalgewicht für den Gebrauch seines Kinderbetts an, sodass Sie sich daran orientieren können. Außerdem sollten Sie die Entwicklung Ihres Kindes beobachten. Wenn Ihr Baby Sitzen oder sich an den Gitterstäben Hochziehen kann, ist es an der Zeit das Beistellbett gegen ein reguläres Babybett zu tauschen.

Das Betten-ABC: Erfahrung zeigt, dass ein Beistellbett mit einer Liegefläche von 90x50 cm zwischen 6 und 9 Monaten genutzt werden sollte.

Wie sicher sind Hochbetten?

TÜV und GS-Zeichen am Hochbett von Relita

Grundsätzlich sind Hochbetten sicher. Die meisten Unfälle entstehen meistens, weil das Kind spielt und stürzt und nicht weil das Bett irgendwelche Mängel aufweist. Ein Hochbett ist grundsätzlich immer mit einem Gitter an der Seite versehen, sodass das Kind nicht ohne weiteres herausfallen kann. Viele Hochbetten bieten auch eine Leiter, sodass das Kind problemlos in- und aus dem Bett klettern bzw. steigen kann. Man sollte auch besonders darauf achten, dass man um das Bett herum einen Rahmen und die Leiter fest verankert ist, sodass keine Unfälle beim ein- und austeigen aus dem Hochbett geschehen können. Die meisten Hersteller von Kinderbetten (gerade von Hochbetten) lassen Ihre Produkte vom TÜV zertifizieren und / oder erhalten das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit! Doch mit einer Beratung können sie nie etwas falsch machen und finden garantiert auch das perfekte Hochbett für sie und ihr Kind!

Wie funktioniert ein Pflegebett?

modernes Seniorenbett mit Rausfallschutz und Handlauf

Ein Pflegebett besteht grundsätzlich aus einem Grundgestell beziehungsweise Bettrahmen. Ein weiterer sehr wichtiger Teil des Pflegebettes ist der knickbare Lattenrost, der unterschiedliche Hochlagerungsmöglichkeiten für Rücken und Beine bringt. Die Funktion ist ganz einfach. Die Liegeflächen bieten getrennte Ein- und Verstellmöglichkeiten, welche bei den meisten Pflegebetten über einen Motor laufen. Dabei kann sowie die Höhe, als auch der Winkel elektrisch und unabhängig von der Handschaltung geformt werden. Man kann es sich wie eine Fernbeding vorstellen, die jeweils vom Patienten selbst oder auch durch andere Personen betätigt werden kann. Über diese Bedienfunktion kann ebenfalls auch die Höhe der Liegefläche eingestellt werden, um die optimale Höhe für sich zu finden. Das Betten-ABC nennt Ihnen zusätzlich wichtiges Zubehör von Pflegebetten:

  • Rausfallschutz
  • Handhalterung
  • Aufrichthilfe
  • Kabel- oder Funkfernbedienung

Wie stabil ist ein Metallbett?

Metallbett Milieubild Schlafzimmer

Metallbetten sind grundsätzlich immer stabil. Doch sollte man sich ein billiges Metallbett zulegen, könnte es sein, dass es quietscht, knarrt oder wackelt, da es keine gute Qualität aufweist oder falsch verarbeitet ist. Es kommt einzig und allein auf die Qualität und Verarbeitung des Bettes an, welche für die Stabilität entscheidend ist. Doch Lattenroste und Matratzen spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle, denn verwendet man für sein Metallbett die falschen Dinge, könnte es passieren, dass es unstabil ist oder anfängt zu quietschen etc., deshalb empfiehlt das Betten-ABC sich für ein hochwertiges Metallbett zu entscheiden, sodass man hinterher keine Probleme mit dem Metallbett bekommt.

Wie bequem sind Schrankbetten?

Auf Grund der Funktionalität und der platzsparenden Eigenschaften, eignet sich ein Schrankbett hervorragend als Gästebett. In Schrankbetten ist meist ein Lattenrost enthalten, während die Matratze auf eigene Bedürfnisse optimiert werden kann.

Fazit vom Betten-ABC: Mit der richtigen Matratze ist also auch ein Schrankbett der ideale Schlafplatz - nicht nur für Gäste!

Wie gesund sind Schlafsofas?

Schlafsofa ausgeklappt

Früher hat man gesagt, dass Schlafsofas auf Dauer schlecht sind oder gar schlecht für den Rücken sind, doch diese Aussagen sind völlig überholt, denn Schlafsofas sind heute deutlich besser ausgestattet und die Technik ist um einiges besser wie früher. Allgemein ist es wichtig wie bei einem normalen Bett das richtige Schlafsofa zu wählen, denn nur dann kann ein Schlafsofa gesund sein. Denn kein Schlafsofa ist gesund, wenn man die falsche Höhe, Matratze oder Lattenrost wählt, welches einem sogar schaden könnte, deshalb ist es wichtig darauf zu achten ein Schlafsofa zu wählen, welches auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt ist. Unteranderem sollte man auch darauf achten, ein Schlafsofa zu wählen, welches keine einfache Schaumstoffpolsterung besitzt. Dies ist zwar für ein paar Nächte nicht schädlich, doch möchte man ein Schlafsofa regelmäßiger nutzen, sollte man lieber auf hochwertigere Technik zurückgreifen. Da empfiehlt das Betten-ABC beispielweise Modelle, die auf der Federkerntechnik basieren. Diese sind zum einen viel formstabiler und zum anderen können sie sich besser an den jeweiligen Körper anpassen und bieten einen hohen Komfort.

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