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Was heißt Frieren?

Wenn man Kälte verspürt und eine Gänsehaut bekommt oder anfängt zu zittern, dann spricht man im Allgemeinen vom Frieren. Krankheiten, persönlichens Temperaturempfinden und die Umgebungstemperaturen sind Gründe, warum man friert. Wenn man ständig friert, dann liegt wahrscheinlich eine Kälteempfindlichkeit zu Grunde. Wie stark jemand friert, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und unterliegt verschiedenen Faktoren, wie der Dicke des Unterhautfettgewebes, Müdigkeit oder Erkrankungen.

Frieren ist eigentlich ein natürlicher Schutzmechanismus des Körpers gegen ungesunde Kälte. Durch das Zittern der Muskeln wird Wärme erzeugt und es wird verhindert, dass die Körpertemperatur zu tief sinkt. Das Temperaturzentrum des menschlichen Körpers liegt im Gehirn, genauer gesagt im Hypothalamus. Von dort wird das Empfinden für Wärme und Kälte gesteuert. Wenn der Mensch friert, werden zuerst die lebenswichtigen Organe wie Gehirn, Herz und Nieren mit Wärme versorgt. Die Durchblutung der Körperteile, die am weitesten vom Rumpf entfernt sind, sinkt, deswegen kommt es am häufigsten vor, dass Menschen zuerst an Fingern, Zehen, Ohren oder der Nase frieren. Kalte Hände und Füße kommen also relativ häufig vor. Müdigkeit, Zittern und Schwächegefühl sind oft Folgen von ständigem Frieren, was unterschiedliche Ursachen haben kann  mehr dazu erfahren Sie im Folgenden.

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Kann man durch Frieren krank werden?


Frieren allein reicht nicht aus, um krank zu werden. Sonst müsste es in kälteren Regionen der Erde öfter zu Erkältungen oder anderen Krankheiten kommen. Das ist aber nicht so, denn Bakterien und Viren sind kälteempfindlich. In der Arktis und Antarktis kommt es durchschnittlich sogar zu weniger Erkältungskrankheiten. Trotzdem treten Erkältungen häufiger im Winter auf. Meist ist das jedoch auf die schlechte Belüftung in Aufenthaltsräumen zurückzuführen. Bakterien fühlen sich besonders in den beheizten Räumen wohl. Gerade warme Räume sind also oft Schuld an Erkältungen, nicht das kalte Wetter selbst. Durch stärkere Kälteeinwirkungen auf den Körper wird zwar tatsächlich die Immunabwehr des Körpers gesenkt, aber erst die Ansammlung der Bakterien erhöht das Risiko einer Erkältung.

Frieren an sich ist aber keine Erkrankung sondern ein Symptom von dem man auf eine Krankheit zurückschließen kann. Menschen, die immer frieren, sollten deswegen einen Arzt aufsuchen. Eine geeignete Behandlung von einem fachkundigen Arzt gibt nicht nur Auschluss über die Ursache der Symptome, sondern schafft bei diesem Thema hoffentlich auch schnellstmöglich Abhilfe. Sollten Sie also den Versacht haben, Sie seien nicht vollständig gesund, ist es immer ratsam, einen Arzt zur Behandlung zu konsultieren – aber gerade bei Frieren sollte man die anderen Symptome auch immer im Blick haben.

Ständiges frieren: Ursachen


Manchen Menschen ist ständig kalt. Wenn eine Person ständig friert, obwohl sie keinem Kälteeinfluss ausgesetzt ist, dann kann das ein Anzeichen für eine Erkrankung sein. Wenn selbst frieren im Sommer keine Seltenheit ist, könnte dies ebenfalls ein Indiz für eine Krankheit sein. Folgende Punkte können eine Ursache für Frieren sein. Oft zeigen sich neben dem Frieren noch andere Symptome.

  • Bei starkem Untergewicht ist weniger Unterhautfettgewebe vorhanden, das die inneren Organe normalerweise vor Wärmeverlust schützt  permanentes Frieren ist die Folge.
  • Eisenmangel oder Magnesiummangel kann ebenfalls eine Ursache von Frieren sein. Menschen, die unter solch einem Mangel leiden, frieren trotz WärmeEinfluss von außen. Oft ist also auch die Ernährung der Grund für ständiges Frieren.
  • Manche Medikamente können als Nebenwirkung Frieren hervorrufen.
  • Ein grippaler Infekt, eine Erkältung oder die Grippe kann Auslöser für starkes Frieren sein. Frieren bei Erkältung ist keine Seltenheit, da das Immunsystem geschwächt ist und stärker auf kühle Temperaturen reagiert.
  • Durchblutungsstörungen können eine Ursache für ständiges frieren sein.
  • Bei einer Schilddrüsenunterfunktion laufen durch fehlende Schilddrüsenhormone viele Stoffwechselprozesse langsamer ab. Dadurch wird weniger Körperwärme erzeugt und es kommt leichter zum frösteln.
  • Extremes Frieren kann auch eine Ursache von Diabetes sein.
  • Das Raynaud-Syndrom (auch Weißfingerkrankheit genannt) ist eine Durchblutungsstörung, bei der sich die Finger durch Berührung mit Kälte sofort weiß werden. Nicht ungewöhnlich ist auch plötzliches Frieren. Ursachen für dieses Syndrom sind bisher noch unbekannt. Die extreme Kälteempfindlichkeit wird von starken Schmerzen begleitet, die bis zu 30 Minuten andauern können.
  • Es gibt auch eine Kälteallergie mit dem Namen Kälte Urtikaria. Wenn die Haut mit Kälte in Berührung kommt, bilden sind Quaddeln, es brennt und juckt.
  • Schwitzen durch Frieren, Schweißausbrüche und Schüttelfrost kann psychisch bedingt sein, beispielsweise wenn man unter starkem Stress steht.
  • Hyperhidrose ist eine häufige Ursache für Frieren. Bezeichnet wird dadurch eine übermäßige Schweißproduktion. Grade wenn man nachts stark schwitzt, kann dies schwitzen und frieren im Schlaf zur Folge haben, da der Körper durch den übermäßigen Schweiß auskühlt.
 

Die Ursachen von Frieren in bestimmten Lebensabschnitten:


Frieren in der Schwangerschaft:

Während der Schwangerschaft steigt der Bedarf an Vitaminen, wenn dieser nicht ausgeglichen wird, kommt es zum Frieren während der Schwangerschaft. Die richtige Ernährung ist hier also wichtig. Außerdem kommt auch immer eine Hormonumstellung auf den Körper zu in einer Schwangerschaft. Frieren, Müdigkeit und Schwindel können Begleiterscheinungen sein. Hormonell bedingt kommt es auch öfter zu einem zu niedrigen Blutdruck was ebenfalls ein Auslöser für Frieren sein kann.

Frieren in den Wechseljahren:

Die Hormonumstellung in den Wechseljahren ist dafür verantwortlich, dass Frauen abwechselnd unter Hitzewallungen leiden, gefolgt vom Frieren. Ab dem 40. Lebensjahr sinkt im weiblichen Körper die Produktion vom Hormon Gestagen. Die Folgen sind extremen Temperaturschwankungen, bzw. Temperaturwahrnehmungen des Körpers. Viele Frauen beschreiben, wie sie von plötzlich auftretenden Hitzewallungen erfasst werden, die nur wenige Sekunden andauern. Anschließend fängt der Körper an zu frieren. Der Grund dafür ist, dass sich die Blutgefäße weiten und die Durchblutung insbesondere an den äußeren Körperregionen zunimmt. Dadurch nimmt die Hauttemperatur zu und der Körper fängt an zu schwitzen. Durch den Schweiß wird die Körpertemperatur wieder gesenkt und es kommt zum Frieren.

Frieren bei Diät:

Der Körper wandelt Nahrung, die wir aufnehmen, in Körperwärme um, wenn wir aber weniger essen, dann setzt sozusagen der Energiesparmodus ein. Einige Körperfunktionen werden verlangsamt und vom Essen wird weniger in Körperwärme umgewandelt. Es gibt auch Lebensmittel, die uns eher von innen kühlen, wie zum Beispiel Südfrüchte oder Joghurt. Zu den wärmenden Lebensmitteln gehören unter anderem Suppen oder Gerichte mit Chili.

Frieren nach Sport:

Nach intensivem Sport folgt meist ein Gefühl der Erschöpfung. Während dieser Regenationsphase verspüren einige Menschen ein innerliches Frieren, vor allem nach Ausdauersport. Einer der Gründe dafür ist, das man zu starkem Schwitzen neigt und der dadurch entstehende Schweiß den Körper wiederum abkühlt. Bei intensivem Training wird sehr viel Energie verbraucht, die der Körper normalerweise braucht, um Wärme zu erzeugen. Ständiges Frieren und Schwitzen sind die Folge.

Frieren und Müdigkeit - Ursachen:

Extremes Frieren und Müdigkeit sind häufig auch eine Begleiterscheinung von Magnesiummangel. Leidet man unter Magnesiummangel, kommt Frieren trotz warmer Temperaturen häufig vor. Im Allgemeinen reagiert man bei Müdigkeit sensibler auf seine Umgebung und neigt deswegen schneller zum Frieren. Müdigkeit und Frieren stehen also im direkten Zusammenhang. Bei Schlafmangel sinkt der Blutdruck und es wird weniger Blut in den Kreislauf gepumpt. Auch hier versorgt der Körper zuerst die wichtigen Organe.

Frieren im Alter:

Da der Körper seine Temperatur mit zunehmenden Alter nicht mehr richtig regulieren kann, frieren ältere Menschen häufiger. Ein 65jähriges kann nur ca. 80 Prozent der Eigenwärme erzeugen, die ein jüngerer Mensch besitzt. Da diese natürliche Ausgleichfunktionen eingeschränkt sind, zittern ältere Menschen nicht mehr, wenn sie frieren, eine Fähigkeit des Körper, um zusätzlich Wärme zu produzieren.

Warum frieren Frauen mehr als Männer?


Es gibt Studien die nachweisen, dass es zwischen Frauen und Männern ein unterschiedliches Temperaturgefühl von bis zu 5 °C gibt. Das heißt, Männer können die Temperatur noch als durchaus angenehm empfinden, während Frauen bereits frieren. Das hat verschiedene Gründe:

  • Frauen haben meist eine dünnere Haut, daher fehlt ihnen ein Teil der Isolationsschicht, die normalerweise die innere Körperwärme nicht so schnell nach außen ableiten lässt.
  • Das männliche Hormon Testosteron fordert den Wachstum von Muskelmasse, weswegen der Körper des Mannes im Durchschnitt aus 40 % Muskeln besteht. Der Körper der Frau hat durchschnittlich nur 25 % Muskelmasse. Muskeln erzeugen Wärme und so haben Männer von Natur aus einen höheren inneren Wärmegehalt.
  • Auch die Fortpflanzung spielt dabei eine Rolle, dass der Körper der Frau schneller auf Kälte reagiert. Schon ab etwa 15 °C drosselt der weibliche Körper die Durchblutung und leitet die Wärme nach innen, damit bei einer möglichen Schwangerschaft das Kind geschützt ist vor der Kälte.
 

Wieviel Kalorien verbraucht man beim Frieren?


Beim Frieren verbraucht der Körper mehr Energie, weil er versucht die Körpertemperatur zum Beispiel durch Zittern auf mindestens 37 °C zu halten. Der Körper verbraucht zwar tatsächlich mehr Kalorien, aber Frieren regt auch den Appetit an. Eine natürliche Reaktion, denn schließlich kann eine höhere Fettschicht vor Kälte schützen. Die genaue Anzahl an Kalorien, die der Körper verbraucht, ist von Person zu Person unterschiedlich und auch noch von anderen Faktoren abhängig. Eine effektive Diät kann mit Frieren aber nicht erreicht werden, weshalb man Frieren nicht als Hilfe zum Abnehmen nutzen sollte.

Was hilft bei frieren im Bett?


Gibt es Tipps, wenn es zu kalt im Bett ist? Wenn Sie die richtigen Tipps zu Hilfe nehmen, stehen Ihnen hoffentlich bald wieder wohlig-warme Nächte bevor.Eine große Wirkung für mehr Wärme im Bett können Wärmeflaschen, Wärmekissen oder Bettschuhe haben. Beliebte Wärmekissen sind zum Beispiel Kirschkernkissen, die im Ofen oder in der Mikrowelle erwärmt werden können. Entscheidend ist auch die richtige Bettdecke und Bettwäsche. Eine gute Füllung für wärmende Bettdecken sind Daunen, Eiderdaunen oder Kaschmir. Als Bettwäsche eignet sich Biber oder Flanell, denn beide verfügen über eine aufgeraute Oberfläche, die sich kuschelig weich und wärmend anfühlt. Vor dem Schlafen gehen kann Bewegung oder ein warmes Getränk helfen sich von innen zu erwärmen und dem frieren im Bett entgegenzuwirken. Wer oft oder sogar immer kalte Füße im Bett hat, der sollte sich Socken anziehen, um dem Frieren entgegenzuwirken. Je nach persönlichem Wärmeempfinden kann es auch helfen, mehr oder weniger warme Kleidung wie zum Beispiel einen langen Schlafanzug anzuziehen.

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