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Was ist Druckentlastung?

Druckentlastung

Druckentlastung

Wenn man auf einer Matratze liegt, entsteht ein Druck insbesondere da, wo der Körper hauptsächlich aufliegt. Typischerweise sind das die Schultern und die Hüfte. Druckentlastung bezeichnet nun die Fähigkeit der Matratze, diesen punktuellen Druck zu nehmen. Die Druckentlastung erfolgt dadurch, dass die Matratze an den besonders belasteten Punkten softer ist und besser einsinkt. Dadurch verteilt sich der Druck dann gleichmäßiger auf den gesamten Körper. Eine Druckentlastung der Matratze ist deswegen so wichtig und entscheidend, da zu hoher Druck auf die Schulter oder Hüfte zu Schmerzen und Verspannungen führen kann. In extremen Fällen kann es auch passieren, dass der Arm nachts immer wieder einschläft, weil zu viel Druck auf der Schulter lastet und dies die Blutzufuhr in den Arm reduziert oder gar stoppt.

Eine Matratze mit guter Druckentlastung ist gekennzeichnet von insbesondere 2 Merkmalen: eine sehr guten Punktelastizität sowie einer guten Zonierung. Die Punktelastizität führt zunächst einmal dazu, dass der Körper punktuell einsinkt, so wie es der jeweilige Körper erfordert. Sehr gute Materialien hierfür sind Visco-Schaum, der modernere Gelschaum oder Latex. Die Zonierung einer Matratze unterstützt diesen Effekt noch weiter, in dem die Schulter durch Bohrungen oder besonders softes Material in dem Bereich noch leichter einsinken kann. Gleichzeitig sollte gerade der untere Rückenbereich - die Lordose - gut gestützt werden. Entsprechend sind Matratzen mit spezieller Schulterzone und Lordose-Einleger sehr empfehlenswert, wie z.B. die Werkmeister M S55 Plus. Auch sollte eine solche Matratze gute Rückstelleigenschaften besitzen. Das Material solcher Matratzen sollte nach der Belastung und der damit verbundenen Druckentlastung möglichst wieder in Ausgangszustand zurückkehren können. Diese Eigenschaft bei Matratzen kann die Durchblutung fördern und somit der Enstehung von Dekubitus entgegen wirken.

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Druckentlastung im medizinischen Bereich

Im medizinischen Bereich ist die Druckentlastung ebenfalls ein wichtiges Thema. Bei bettlägrigen Personen entsteht das Risiko, dass der stetige Druck auf derselben Stelle zu einer Wunde bzw. einem Geschwür führt. Dieses nennt man Dekubitus. Um die Heilung eines Dekubitus zu erleichtern, ist es dann enorm wichtig, dass es zu einer maximalen Druckentlastung kommt, gerade an der wunden Stelle. Hierzu werden im medizinischen Bereich oft günstige Visco-Matratzen verwendet. Allerdings sind diese nicht optimal. Zum einen führt die oft geringe Durchlüftung dieser Matratzen zu einer schlechteren Wundheilung. Zum anderen führt der visco-elastische Effekt der Matratze, die also nur sehr langsam auf Bewegung reagiert, zu einer weiteren Reduktion der Bewegung der bettlägrigen Person. Und so kommt es noch seltener zu einer Veränderung der Liegeposition und somit einer Veränderung des Drucks, die aber eine Heilung begünstigen würde. Vorteilhafter wären insofern modernere Materialien wie Gelschäume, die deutlich offenporiger sind und schneller auf Bewegung reagieren und somit eine bessere Druckentlastung bieten.

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