Was ist eine Gasdruckfeder?

Gasdruckfeder

Gasdruckfeder

Eine Gasdruckfeder wird auch als Gasfeder bezeichnet und ist eine sogenannte pneumatische Feder, die Gas nutzt um ihre Federkraft zu entfalten. Dieses Gas steht unter Hochdruck und bietet daher zuverlässige Federung. Im Gegensatz zu Schraubenfedern braucht die Gasdruckfeder nur wenig Platz, da die Federkraft unabhängig vom Weg ist. Zudem bieten Gasdruckfedern einen eingebauten Dämpfungsmechanismus, der zum Beispiel bei Lattenrosten sehr sinnvoll ist. Im Lattenrost wird die Gasdruckfeder vorwiegend dann verwendet, wenn er eine sogenannte Bettkastenfunktion besitzt. Der Bettkasten eignet sich hervorragend zum Verstauen von Gegenständen, etwa der Winter- oder Sommerbettwäsche. Gasdruckfedern werden jedoch nicht nur in Unterfederungen eingesetzt, sondern finden sich auch in Bürostühlen oder in Autotüren.

Vorteile der Gasdruckfeder im Lattenrost

Ein Bettkasten mit Gasdruckfeder hat große Vorteile, etwa im Gegensatz zu Schubladen unter dem Bettgestell. So muss bei Schubladen darauf geachtet werden, dass der Boden, z.B. Parkett oder Laminat, nicht beschädigt oder zerkratzt wird. Zudem entsteht oft ein Platzproblem, wenn Schubladen Anwendung finden. Bei einem aufklappbaren Lattenrost entsteht kein Platzproblem, da sich der Bettkasten nach oben hin öffnen lässt. Ein solcher Lattenrost ist der Diamona Microflex KF/GF Lattenrost. Vorsicht bei Latexmatratzen oderTaschenfederkernmatratzen! Diese Matratzenarten brauchen besonders viel Belüftung, welche durch den Bettkasten eingeschränkt werden kann. Eine solche Matratze ist daher in Kombination mit einem Bettkasten nur wenig geeignet.

Gasdruckfeder – Aufbau und Funktion

Die Gasdruckfeder ist ein Verstell Element, das aus einem Druckrohr, Kolbenstangen und Anschlüssen besteht. Sie ist mit komprimiertem Gas gefüllt, die den Innendruck bestimmt. Dieser Druck wirkt sich auf die Querschnittsfläche der Kolbenstange aus, woraus eine Kraft in Ausschubrichtung resultiert. Dieser Kolben dient zur Dämpfung und Führung.

Alle Glasdruckfedern bestehen grundsätzlich aus einem Zylinder und einem Kolben, der dich darin bewegt. Abhängig von dem Anwendungsfall sind die beiden Seiten oder nur eine Seite des Kolbens mit Gas gefüllt. Gasdruckfedern, die aufwendiger gebaut sind, können auch einen Trennkolben besitzen, welcher zwei Bereiche mit Gas und Öl trennt.

Bei der Baumform, die am häufigsten verwendet wird, ist der gesamte Innenraum mit Gas bzw. Stickstoff gefüllt. Durch eine kleine Öffnung am Kolben, kann das Gas hindurchströmen und das Maß der Dämpfung bestimmen.

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