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Was ist Leinen?

Leinen

Leinen

In der Natur ist Leinen (auf Englisch: linen) eine aus den Stängeln der Flachspflanze gewonnene Faser, die Flachsfaser. Der Name Flachs, der teilweise für Leinen synonym verwendet wird, leitet sich von dieser Pflanze ab, die oftmals auch als Gemeiner Lein bezeichnet wird. Die Faser Leine gehört zu den Bastfasern, denn sie bildet Bündel. Baumwollfasern hingegen bestehen aus unverbundenen Einzelfasern.

Halbleinen sind Textilien, die zu mindestens 40 Prozent aus Flachs (Leinen) bestehen und mit Baumwolle gemischt sind.

Reinleinen hingegen ist ein Material, dass zu 100% aus Flachs besteht, sowohl für Schuss- als auch Kettfaden wird Leinen verwendet.

Leinenstoffe sind seit einigen Jahren wieder im Kommen, da wieder mehr Wert auf ökologische Naturfasern gelegt wird. Stoffe aus Leinen haben eine hohe Qualität und sind fein gewebt. Die Liste an Verwendungsmöglichkeiten für Leinen ist lang. Traditionell wird Leinen für Kleidung, im Besonderen aber auch für Bettwäsche verwendet. Außerdem werden hochwertige Bucheinbände aus dem Material hergestellt. Die Leinwand ist keine zufällige Wortkreation, die Bespannung besteht tatsächlich auch aus einem Lein-Gewebe. Auch in der Industrie ist Leinen vorhanden, dort wird das Material vor allem als Naturfaser oder Verstärkung von Kunstfaser eingesetzt.

Unser Leinen Produkt Tipp für Sie:











Was für Eigenschaften hat Leinen?

Die Naturfaser Leinen Eigenschaften sind: Die Faser ist gut teilbar, leicht verspinnbar, glatt und schließt wenig Luft ein. Diese Eigenschaften sorgen dafür, dass Leinen flusenfrei, schmutzabweisend, bakterizid und antistatisch ist. Die Faser findet für Artikel wie Kleidung und Wäsche Verwendung. Ein Stoff aus Leinen ist atmungsaktiv. Leine-Fasern können Luftfeuchtigkeit aufnehmen und an die Umgebung abgeben und haben deswegen einen kühlenden Effekt. Deshalb eignet sich Leinen auch hervorragend für Sommerbettwäsche. Leinenstoffe wirken trotzdem trocken wärmend und sind reißfest, aber völlig unelastisch. Die fehlende Elastizität macht die Stoffe stark knitteranfällig. Leinengewebe dürfen nicht gerieben oder gescheuert werden und müssen mit einem Schongang gewaschen werden. Wegen der Anfälligkeit fürs Reiben, sind die Gewebe für Trockner ungeeignet. Außerdem schadet trockene Hitze dem Textil, daher sollte es beim Bügeln noch leicht feucht sein. Das sind alles wichtige Informationen für die Pflege, damit die Stoffe lange erhalten bleiben.

Die Leinen Vorteile auf einen Blick

  • robust und reißfest
  • gut für Allergiker geeignet
  • schmutzresistent und flusenfrei
  • kühlend und angenehm 
  • bakterizid und antistatisch

Wie wird Leinen angebaut?

Die Flachspflanze (english flax) braucht ein maritimes Klima und ist anfällig für Frost, daher sollte der Bauer Flachs früh sähen. Küstennähe ist optimal, deswegen gibt es in Deutschland nur im Norden Anbaugebiete für Leinen. Es gibt den konventionellen Anbau oder den kontrolliert biologischen. Beim konventionellen Anbau werden Pestizide und Mineraldünger zur Hilfe genommen. Beim kontrolliert biologischen Anbau (kurz: kbA) wird auf eine Änderung der althergebrachten Anbauweise komplett verzichtet. Welche Weise die bessere ist und welche zu verminderten Qualitäten von Leinen führt, steht oft zur Diskussion. Ein stetiger Kontakt zum Wasser ist sehr wichtig, denn sonst droht die Pflanze zu vertrocknen.

Jetzt stellt sich noch die Frage: Wie wird Leinen hergestellt? Die Leinenpflanze wird ausgerissen und geröstet. Nachdem die Pflanze vom Holz getrennt und ausgekämmt wurde, können die Fasern zu Garn gesponnen werden. Der letzte Abschnitt der Produktion betrifft das Spinnen oder Weben der Fasern zu Leinenstoff, woraus man dann Leinen Textil fertigen kann. Wo kann man Leinen kaufen? Leinenstoffe als Meterware gibt es im Stoffhandel.

Die Geschichte von Leinen

In vielen Höhlen wurden Funde von Kleidungsresten aus den Flachsfasern gemacht. Im Mittelalter war der Stoff sehr beliebt, wegen seiner schmutzabweisenden und atmungsaktiven Eigenschaften. Gerade bei körperlicher Arbeit auf dem Feld, bei der man stark schwitzte und mit viel Schmutz zu kämpfen hatte. Fast bis ins 20. Jahrhundert wurden die Garne Großteils handgesponnen. Baumwolle hat Leinen fast aus dem Markt verdrängt, aber in den letzten Jahren gewann es wieder an Beliebtheit und wird vermehrt hergestellt.

Das Herstellungsverfahren war früher umweltschädlich und wurde erst durch Änderungen der Verfahren und Werkzeuge verbessert. Damit beginnt ein neuer Abschnitt in der Geschichte von Leinen. Immer beliebt wird aufgrund der positiven Leinenstoff Eigenschaften auch wieder die Leinen Bettwäsche, die sich an heißen Tage angenehm kühl auf der Haut anfühlt.

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