Babymatratze

Eine Babymatratze muss natürlich ganz andere Voraussetzungen erfüllen als eine Matratze für Erwachsene. Atmungsaktiv sollte eine Babymatratze sein, aus möglichst natürlichen Rohstoffen gefertigt und selbstverständlich schadstoffgeprüft. Aufgrund des geringen Gewichts von Babys und Kleinkindern ist die Punktelastizität nicht so wichtig, doch sollte die Matratze auf keinen Fall zu weich sein. <...mehr lesen>

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Die Babymatratze - was beachten?


BabymatratzeViele stellt die Auswahl der ersten Matratze für ein neugeborenes Baby vor eine Herausforderung. Ein kleines Kind hat besondere Bedürfnisse und Anforderungen, die ein Schlafsystem erfüllen muss, damit das Baby gut schläft. Für die Eltern stellt sich meist schon kurz nach der Geburt die Frage: Worauf sollte man bei einer Babymatratze achten? Oder auch: Wie hart sollte eine Babymatratze sein? Damit Sie am Kauf der richtigen Babymatratzen nicht am großen Angebot verzweifeln, haben wir eine kleine Übersicht zusammengestellt, die als Baby-Matratze-Ratgeber nützlich sein kann. Mit unseren Tipps finden Sie bestimmt eine passende Matratze für Ihr Baby und können das Kinderzimmer so perfekt ausstatten.

Die Babymatratze sollte nicht zu weich sein

Zum einen sind Babys sehr leicht, was bedeutet, dass sie nicht besonders tief in die Matratze einsinken. Eine Babybett-Matratze muss deshalb nicht besonders weich sein, eine Körperkonturanpassung wie bei Erwachsenen (z. B. eine weiche Schulterzone für Seitenschläfer) ist für Kinder nicht nötig. Ganz im Gegenteil, eine zu weiche Unterlage kann sogar schädlich oder gefährlich sein. Da Neugeborene sich noch nicht um die eigene Achse drehen können, kann eine zu weiche Matratze vor allem in Bauchlage im schlimmsten Fall dazu führen, dass das Baby keine Luft mehr bekommt. Um das zu verhindern, verfügen moderne Babymatratzen über sogenannte 3D-Abstandsgewirke, welche ausreichende Luftzufuhr und Luftaustausch gewährleisten soll – auch in der Bauchlage. Außerdem gilt es zu beachten, dass sich der Knochen- und Muskelaufbau von einem Baby oder kleinen Kind noch im Aufbau befindet. Um eine gesunde Entwicklung der Wirbelsäule zu begünstigen, sollte die Matratze entsprechend hart sein.

BabymatratzeEine Babymatratze mit Trittkante bietet Sicherheit

Kinder bewegen sich viel im Schlaf. Eine Einschränkung des Bewegungsdrangs bei einem Baby oder Kind durch eine zu weiche Matratze führt zu schlechtem, unerholsamen Schlaf. Gerade junge Kinder sollten aber besonders erholsam schlafen können, um die vielen neuen Eindrücke des Tages gut verarbeiten zu können. Zudem ermöglicht das passende Schlafsystem ruhige Nächte für das Baby – und die Eltern.

Eine eingearbeitete Trittkante, also ein extra stabiler Rand, gibt den nötigen Halt beim selbstständigen Ein- und Aussteigen aus dem Gitterbett durch die Schlupfsprossen. Auch für die ersten Gehversuche im Babybett ist eine Trittkante ein entscheidender Aspekt für die Sicherheit der Kinder. Ohne Kante können die kleinen Baby-Füße schnell am Rand zwischen Bettrahmen und Matratze einsinken, wodurch das Baby ins Straucheln geraten oder sogar stürzen kann. Lediglich sehr feste Matratzen aus zum Beispiel Kokos-Kautschuk bieten auch ohne Trittkante genügend Halt. Bei Matratzen aus Schaumstoff sollte man auf dieses Zubehör nicht verzichten.

Babymatratzen - Welche Größe sollte man wählen?

Babymatratzen gibt es natürlich in speziellen Größen. Damit sich das Baby in seinem neuen Bett nicht verloren und allein vorkommt, sind Babymatratzen ein ganzes Stück kleiner als Modelle für Erwachsene. Bei der Breite können Sie zwischen 60 und 70 Zentimetern wählen, bei der Länge zwischen 120 und 140 Zentimetern. Auf einer Matratze mit 120 oder 140 Zentimetern Länge kann ein Kind meist gut schlafen bis es vier Jahre alt ist. Danach reichen die 120 oder 140 Zentimeter nicht mehr aus und man muss zu einer erwachsenen Matratze mit einer Länge von 200 cm und einer Breite von zum Beispiel 140 cm wechseln. Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass die Größe vom Bett und die Matratze ideal aufeinander abgestimmt sind, damit sich keine Ritzen zwischen der Matratze und dem Bettrahmen ergeben.

Babymatratze aus Kaltschaum oder Naturlatex?


Babymatratze KaltschaumGenau wie bei einer Matratze für Erwachsene gibt es auch bei einer Babymatratze viele Materialien, die für den Kern verwendet werden können. Die meisten Matratzen bestehen aus klassischem Kaltschaum, wie zum Beispiel die f.a.n. frankenstolz Care Kids Kindermatratze. Da die Verfahren zur Herstellung von Kaltschaum ständig weiterentwickelt und so immer umweltfreundlicher werden gibt es inzwischen auch schon Babymatratzen mit Sojaölanteil. Soja-Kaltschaum wird aus natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen gefertigt. Die Hinzugabe von Soja hat die Vorteile, dass die Geschmeidigkeit der Matratze erhöht wird und sie bei geringerem Raumgewicht die gleiche Stützkraft bietet.

Babymatratze NaturlatexEin weiteres Material, das sich ausgezeichnet für Babymatratzen eignet, ist Naturkautschuk (auch Naturlatex genannt). Naturlatex hat sehr vorteilhafte Eigenschaften für ein Baby. Eine Matratze aus Naturlatex besticht durch hervorragende Punktelastizität, hohe Atmungsaktivität und nicht zuletzt die natürliche antibakterielle Wirkung. Auch kommt das Kind, welches ja noch viel länger schläft als der durchschnittliche Erwachsene, so während seiner langen Ruhephasen nur in Kontakt mit natürlichen Materialien. Ein entscheidender Aspekt für die Gesundheit der Kinder. In Kombination mit stützendem und wärmeisolierendem Kokos-Kautschuk (Kokosfasern, die mithilfe von Naturlatex verklebt worden sind) entsteht so eine komplett biologische abbaubare Babymatratze. Wird das Neugeborene zu groß für seine Babymatratze, belastet diese später nicht seine Umwelt. Ein gutes Beispiel hierfür wäre die beliebte Prolana Lara Plus Kindermatratze.

Die Babymatratze sollte auf Schadstoffe geprüft sein

Egal ob Kaltschaum oder Latex, bei der Wahl der Babymatratze sollten Eltern stets auf die Qualität und Prüfung auf Schadstoffe der Produkte achten. Besondere Siegel helfen, eine hochwertige und schadstoffgeprüfte Matratze zu erkennen. Das kann zum Beispiel das ÖKO-Tex Siegel für Textiles Vertrauen sein. Hier sollte es definitiv Produktklasse 1 (für Babys und Kleinkinder geeignet) sein. Auch das QUL-Siegel bei Naturlatexmatratzen gibt Aufschluss über die Reinheit des Materials. Achten Sie auch stets auf das Material vom Bezug. Dennoch riechen Naturmatratzen anfangs häufig etwas. Der Geruch verflüchtigt sich jedoch meist rasch. Wie lange sollte man die Baby Matratze auslüften? Im Normalfall sollte eine schadstoffgeprüfte Matratze nach 5-7 Tagen auslüften geruchsneutral sein.

Bezug, Klimavlies und Co.: Atmungsaktivität und Feuchtigkeitstransport


BaumwolleUm eine gute Durchlüftung zu ermöglichen, sollte der Bezug eine optimale Ergänzung zum Kern-Material der Matratze darstellen. Da Babys und Kleinkinder oft viel schwitzen und schließlich auch eine gewisse Zeit noch nicht trocken sind, ist ein optimaler Feuchtigkeitstransport ebenso wichtig. Um dies zu gewährleisten, werden für die Bezüge von Baby- und Kindermatratzen oft hydrophile Stoffe wie Tencel/Lyocell verwendet. Diese Stoffe nehmen besonders schnell viel Feuchtigkeit auf, geben sie aber ebenso schnell an die Umgebungsluft ab. So sorgen derartige Matratzen für ein angenehm trockenes und gesundes Schlafklima.

Bei ökologischen Babymatratzen wie denen von Prolana wird zudem oft ein Klimavlies aus kbA-Baumwolle (aus kontrolliert biologischem Anbau) oder aus kbT-Schafschurwolle (aus kontrolliert biologischer Tierhaltung) verwendet um einen idealen Feuchtigkeits- und Luftaustausch zu erreichen. Auf diese Weise wird einer Schimmelbildung in der Babybett Matratze vorgebeugt, was besonders in Hinsicht auf die Gesundheit Ihres Babys von entscheidender Bedeutung ist. Zudem ist es bei allen Naturlatexmatratzen möglich, sie mit Neem-Spray zu behandeln, was Hausstaubmilben von der Babymatratze fernhält und bis zu 2 Jahre vorhält.

Die Babymatratze, die mitwächst

Babymatratze mit 2 KernenDa Babys ja zumeist nur wenige Jahre auf ihrer Matratze schlafen, bis sie eine Kindermatratze benötigen, bieten einige Hersteller auch besondere Duo-Modelle an. Das sind Babymatratzen, die mitwachsen und so mehrere Jahre genutzt werden können. Dies wird entweder erreicht, indem die Matratze zwei Seiten mit unterschiedlicher Festigkeit aufweist und so durch einfaches Drehen an das höhere Gewicht des Kindes angepasst werden kann, oder aber indem einzelne Kernelemente verschoben werden können, so dass ein anderer Härtegrad entsteht. So eignet sich das Produkt später auch fürs Kinderbett. Besonders empfehlen können wir das Produkt Aro Artländer NonPlusUltra Kindermatratze, auf dem Babys und Kinder gleichermaßen gut schlafen. Der Preis für eine Duo-Variante unterscheidet sich übrigens meist nicht von einfachen Modellen fürs Baby.

Richtige BabymatratzeWie finde ich die richtige Babymatratze?

Wenn sie unsicher sind, welche Matratze gut für Ihr Baby geeignet ist, oder welches die besten Babymatratzen sind, können Sie sich von unserem Fachberaterteam ausführlich und natürlich kostenfrei beraten lassen. Sie sind per Telefon, Mail oder Chat erreichbar und stehen Ihnen gerne mit wichtigen Infos zur Seite. Alternativ können Sie unseren Online-Matratzenberater ausprobieren. Hier bekommen Sie anhand des Alters ihres Kindes und verschiedener Präferenzen einige dazu passende Matratzen vorgestellt. Eine Babymatratze liefern wir Ihnen natürlich frei von Versandkosten nach Hause, zum Preis des Produkts kommen keine zusätzlichen Kosten hinzu.

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