Kaltschaummatratze

Eine Kaltschaummatratze vereint viele positive Eigenschaften in sich: zum einen sind Kaltschaummatratzen sehr punktelastisch, geben also an den richtigen Stellen nach, zum anderen bieten sie eine gute Stützung. Außerdem verfügen sie im Vergleich zu anderen Matratzen über eine sehr gute Atmungsaktivität, haben also positiven Einfluss auf das Schlafklima. <...mehr lesen>

Artikel 1 bis 35 von 93 gesamt

In absteigender Reihenfolge
Seite 1 von 3

Artikel 1 bis 35 von 93 gesamt

In absteigender Reihenfolge
Seite 1 von 3

Mehr als nur Schaum - Was ist eine 7-Zonen-Kaltschaummatratze?


KaltschaumEine Kaltschaummatratze ist eine Matratze, die aus sogenanntem Kaltschaum im Blockschaumverfahren aufgeschäumt wird. Bei einer Kaltschaummatratze handelt es sich um eine Polyurethan-Matratze (abgekürzt PU, das DIN-Kurzzeichen ist PUR, daher manchmal als Purschaummatratze bezeichnet), welches aus Isocyanaten und mehrfunktionalen Alkoholen (Polyole) hergestellt wird. Die für das Material verwendeten Polyole sind besonders reaktiv, somit ist es nicht nötig den Schaumblock mittels Hitze auszuhärten, daher der Name Kaltschaum. Als Folge dieses Verfahrens besitzt eine Kaltschaummatratze eine deutlich höhere Stauchhärte (als beispielsweise eine Komfortschaummatratze), deswegen wird Kaltschaum auch als HR-Schaum (HR für high resilence, also hohe Elastizität) bezeichnet. Die Herstellung im Blockschaumverfahren bedeutet, dass zunächst große Schaumstoffblöcke aufgeschäumt werden, aus denen dann die Kaltschaummatratzen geschnitten werden. Dadurch kommt es zu Unterschieden beim Raumgewicht, die bis zu 15% betragen können (selbstverständlich hat die Matratze, die ganz unten aus dem Block stammt ein höheres Raumgewicht als die oberste). Beispielsweise gibt der Hersteller Dunlopillo an, dass seine Dunlopillo Coltex-Kaltschaummatratzen ein Raumgewicht von 40 bis 45 kg/m³ haben, je nachdem, wo die Polyurethan-Matratze sich im Block befindet.

atmungsaktivNachdem der Kaltschaum aufgeschäumt wurde, sind fast alle Zellen (oder Poren) geschlossen. Das hat den Vorteil, dass die stundenlange Nachreaktion nicht durch eindringende Feuchtigkeit beeinflusst wird. Allerdings ist Offenporigkeit bei einer Polyurethan-Matratze ausdrücklich erwünscht (Stichwort Atmungsaktivität), daher werden Kaltschaummatratzen nach dem Aufschäumen durch ein Walzwerk zusammengepresst, so dass die Zellen aufplatzen. Dies wird auch crushen genannt. Bei manchen Kaltschaummatratzen brechen die Zellen auch im Laufe der Benutzung auf, so dass die Matratze mit der Zeit immer atmungsaktiver wird. Im Vergleich zum Blockschaumverfahren ist das Formschaumverfahren aufwendiger, somit sind die damit hergestellten Formschaummatratzen auch hochwertiger und teurer. Eine Kaltschaummatratze ist sehr punktelastisch, passt auf alle Lattenroste, ist druckentlastend, atmungsaktiv und sehr formstabil und langlebig. Zudem kann eine Matratze aus Kaltschaum mit klar getrennten Zonen ausgestattet werden, die den Comfort deutlich erhöhen.

Für wen sind 7-Zonen-Kaltschaummatratzen geeignet?


7-Zonen-KaltschaummatratzeKaltschaummatratzen lassen sich einfach herstellen und mittel Schnitttechnick beliebig profilieren. Auf diese Weise kann eine Kaltschaummatratze an die unterschiedlichsten Schlafbedürfnisse angepasst werden. Daher ist eine Matratze aus Kaltschaum für alle Schlaftypen geeignet, allerdings muss nichtsdestotrotz eine optimale Ausstattung gewählt werden. Die ungleichmäße Zellstruktur einer Kaltschaummatratze macht sie besonders elastisch, somit ist sie auch ideal für verstellbare Lattenroste geeignet.

Durch ihre hohe Punktelastizität passt sich eine Kaltschaummatratze den individuellen Körperformen sehr gut an und geben dem Körper an stäker belasteten Stellen nach. Punktelastizität ist das Gegenteil von Flächenelastizität und bedeutet bei einer Matratze, dass nur der Teil bzw. die Stelle nachgibt, die auch belastet wird (z. B. die Schulterzone bei Seitenschläfern), andere Bereiche aber ausreichend gestützt werden. Eine punktelastische Matratze kann also deutlich einfacher ein optimales Verhältnis von Stützung und Entlastung bieten als eine flächenelastische.

Ergonomische SchlafpositionOft ist eine Kaltschaummatratze in 7 ergonomische Zonen (7-Zonen-Kaltschaummatratze) aufgeteilt, was die Körperanpassung noch verbessert. Zwar sind 7 Zonen heutzutage eigentlich Standard, es gibt aber auch Produkte mit nur 5 oder gar keinen Zonen. Die Zonen werden durch Einleger und Ausfräsungen in den Kern aus Kaltschaum eingearbeitet. Meist sind die 7 Zonen einfach gespiegelt, sodass nur 4 unterschiedliche Zonen erzeugt werden müssen, es gibt aber auch Produkte mit asymmetrischen Zonen. Die Zonierung ist deshalb wichtig, da bestimmte Bereiche, wie die Schulter bei Seitenschläfern, besonders starker Belastung ausgesetzt sind. Geben alle Zonen gleichmäßig nach, knickt die Wirbelsäule ab und der Arm kann taub werden und einschlafen. Um dies zu vermeiden ist der Schulterbereich weicher gestaltet, als die Kopf- oder Lordose-Zone, sodass die Schulter tiefer in die Matratze einsinken kann. Das Resultat ist eine gesunde, gerade Wirbelsäulenposition. Je nach favorisierter Schlafposition empfehlen wir unterschiedliche Zonen. Auf Zonen verzichten kann eigentlich keiner der vier Schlaftypen. Zwar ist die Wahl einer geeigneten Matratze, die Sie richtig unterstützt, nicht ganz einfach, mit der Hilfe unserer Matratzenexperten finden Sie bestimmt ein passendes Produkt inkl. optimaler Zonen. Und keine Angst: Bei uns ist guter Rat nicht teuer, sondern kostenlos und unverbindlich. Auch dabei den richtigen Härtegrad für Sie zu finden sind unsere Matratzenexperten Ihnen gerne behilflich.

Wie kommen die 7 Zonen in die Kaltschaummatratze?


ZonenDie Zonen werden meist durch Schnitte oder Fräsungen in den Kaltschaumkern eingearbeitet. Das Wellenprofil beispielsweise ist eine einfache, aber wirkungsvolle Methode, die Oberflächenstruktur aufzulösen und in verschiedene Liegezonen aufzuteilen. Mehr oder weniger tiefe Einschnitte, gerade oder schräg, sorgen auch für entsprechende Zonen. Des Weiteren werden Zonen auch durch die Einlegertechnik, wie etwa bei Werkmeister Matratzen, in den Kaltschaum eingearbeitet. Hierfür werden spezielle Formschaumteile mit höherem Raumgewicht verwendet, welche für wirksame Körperunterstützung in Bereichen wie der Lordose-Zone sorgen. Softere Formschaum-Einleger entlasten wiederum tiefer einsinkende Bereiche in besonderen Zonen, wie der Schulterzone (insbesondere für Seitenschläfer geeignet). So wird eine hervorragende Körperanpassung und ein optimales Verhältnis zwischen Stützung und Entlastung durch das Zusammenspiel mehrerer Zonen erreicht. Ein Beispiel für die EInlegertechnik ist die Werkmeister Nautisan Plus. Auch sehr wirkungsvoll ist die Würfelschnitt-Technik, wodurch die Oberflächenspannung aufgebrochen wird und die Matratze noch punktelastischer wird.

Verschiedene Kaltschaum-Arten und Qualitäten


Heutzutage handelt es sich bei circa zwei von drei Matratzen um eine Polyurethan-Matratze, also fast immer um eine Kaltschaummatratze. Das ist hinsichtlich ungefähr 8 Millionen pro Jahr in Deutschland verkauften Matratzen eine ganze Menge. Dementsprechend viele verschiedene Arten von Kaltschaum gibt es heute in Deutschland. Natürlich unterscheiden sich die verschiedenen Kaltschaum-Arten im Preis – und, noch viel wichtiger, Qualität. Weniger formstabile Kaltschäume sind günstiger, haben allerdings auch eine deutlich kürzere Lebensdauer. Die häufigste Größe bei Kaltschaummatratzen ist übrigends 140 x 200. Generell sind Modele aus Kaltschaum mit einer Breite zwischen 80 und 200 Zentimetern erhältlich. Während die Standardlänge eigentlich 200 Zentimeter beträgt finden Sie im Dormando Shop auf Kaltschaummatratzen in Sonderlänge. Falls Sie für ein Doppelbett, statt einer durchgängigen Kaltschaummatratze 160, 180 oder 200 x 200, zwei Matratzen wählen, damit beide Partner bequem liegen, sollten Sie auf die Höhe der Modelle achten. Bei gleicher Höhe wird eine unangenehme Stufe zwischen den Matratzen vermieden.

Was sagt bei einer Kaltschaummatratze der RG Wert aus?


RaumgewichtDie verschiedenen Ausführungen der Kaltschaummatratzen werden durch bestimmte Kriterien von einander unterschieden. Eines der wichtigsten ist das Raumgewicht, oft mit RG abgekürzt. Das Raumgewicht einer Kaltschaum Matratze wird in Kilogramm pro Kubikmeter (kg/m³) gemessen und ist ein wichtiger Gradmesser für die Formstabilität und Lebensdauer (und damit der Qualität) einer Kaltschaummatratze. Grundsätzlich kann man sagen, dass das Raum Gewicht einer Kaltschaummatratze 40 kg/m³ nicht unterschreiten sollte, umso höher, desto besser. Unter diesem Wert müssen nämlich deutliche Abstriche hinsichtlich der Körperunterstützung in Kauf genommen werden, und es bilden sich viel früher Liegekuhlen oder Mulden. Die weiter oben beschriebenen Kaltschäume Dunlopillo Coltex und Schlaraffia Bultex (eigentlich Bültex) ebenso wie Hn8 Waterpur oder f.a.n. frankenstolz Ortho-Celbewegen sich in diesem Bereich und können somit als solide Standardqualität beschrieben werden, die preislich sehr erschwinglich ist und dennoch sicherstellt, dass Sie einige Jahre auf der Matratze liegen und schlafen können, ohne dass die 7-Zonen-Matratze ihre Funktion einbüßt.

Matratzen mit hohem Raumgewicht


Selbstverständlich gibt es aber auch merklich höherwertige Kaltschäume, die ein Raum-Gewicht von 50 bis 60 kg/m³ besitzen. Eine solche Matratze kann im Kaltschaummatratzen Test höhere Formstabilität und Punktelastizität aufweisen. Gute Beispiele wären zum Beispiel Aquapur-Schaum bei Rummel Matratzen, AirCon® Cell-Schaum bei Röwa Matratzen, Gomtex-Schaum bei Swissflex Matratzen oder Nautiflex-Schaum bei Werkmeister Matratzen. Diese Schäume zeichnen sich durch eine besonders hohe Rückstellkraft und Punktelastizität aus, das heißt sie passen sich bei jeder Bewegung neu dem Körper an. Außerdem ist die Körperunterstützung bei diesen Kaltschäumen außerordentlich gut, was bei den meisten Werkmeister Matratzen noch durch spezielle Formschaumeinleger mit höherem Raumgewicht zusätzlich verstärkt wird. Details zum jeweiligen Raumgewicht, die bei der Auswahl sehr hilfreich sein können, finden Sie in den ausführlichen Produktbeschreibungen.

Werkmeister Nautisan PlusSehr wenige Hersteller sind in der Lage eine Polyurethan-Matratze oder Kaltschaummatratze mit noch höherem Raumgewicht herzustellen, einer der wenigen ist die Werkmeister Matratzen-Manufaktur in Schleswig-Holstein. Die Werkmeister Premium Pur-Serie verfügt über ein außergewöhnliches Raum Gewicht von 75 kg/m³, was für gewöhnlich nur von einigen wenigen Visco-Schäumen (die aber wiederum nur für eine begrenzte Schicht verwendet werden können) erreicht wird. Kombiniert mit besonders ausgeklügelten Formschaumeinlegern verschiedenster Härten und Raumgewichte sorgt eine Kaltschaummatratze mit Werkmeister Premium Pur-Schaum für eine einzigartige Körperanpassung, außergewöhnlich sanfte Druckentlastung (in jeder Liegeposition) und verfügen über eine sehr lange Lebensdauer (12-15 Jahre sind keine Seltenheit). Angesichts dieser vielen Vorteile und dem damit verbundenen Schlafkomfort rechtfertigt sich auch der nicht gerade geringe Preis für diese Kaltschaummatratzen. Werkmeister Premium Pur-Matratzen sind eben sowohl eine optimale Investition in die Zukunft als auch in die Gesundheit.

Ebenso wichtig: der Matratzenbezug



BezugDer Bezug einer Matratze trägt auch wesentlich zu einem guten Schlafgefühl bei. Da hier unmittelbarer Kontakt zum Schlafenden besteht, sollte der Bezug aus hautfreundlichen Materialien bestehen. Um den nötigen Komfort zu gewährleisten sollte der Bezug mit atmungsaktiven Materialien wie Klimafaser oder Tencel/Lyocell ausgestattet sein. So ist gewährleistet, dass Feuchtigkeit schnell an die Raumluft abgegeben wird und nicht im Bezug oder im Kern verbleibt. Außerdem sollte man darauf achten, dass sich der Bezug abnehmen lässt und in der Maschine bei 60°C waschbar ist. So lassen sich Schmutz und Hausstaubmilben am besten bekämpfen. Kaltschaummatratzen mit waschbarem Bezug sind daher auch für die meisten Allergiker geeignet. Ein Bezug mit einer Füllung aus Schafschurwolle zeichnet sich auch durch besonders gute Klimaeigenschaften aus, ist allerdings meist nicht waschbar. Da Schafschurwolle aber über hohe Selbstreinigungskräfte verfügt, reicht es in der Regel dann völlig aus, den Bezug auszulüften.

Welches sind die besten Matratzen?



Beste MatratzeWelche Matratze die beste für einen gesunden, erholsamen Schlaf ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Stiftung Warentest prüft zum Beispiel regelmäßig Matratzen und nähert sich der Frage welcher Matratzentyp für wen einen guten oder sogar optimalen Komfort verspricht, über eine Typologie. Diese Unterscheidung von Stiftung Warentest in H-Typen (groß, kompakte Statur, E-Typen (eher große, normale bis schlanke Statur), I-Typen (eher kleine bis mittel­große, schlanke Statur) und A-Typen (eher kleine bis mittel­große Statur) versucht verschiedene Körperformen zu definieren und daraus abgeleitet, die Anforderung an eine gut passende Matratze mit Blick auf Liegezonen, Härtegrade, Liegekomfort (Kern) und Schlafklima zu formulieren. Dass das vergleichen solcher Daten auf Grundlage von vier standardisierten Personen-Formen keinesfalls die persönlichen Vorlieben ersetzen kann, sollte bei der der Entscheidung für oder eben auch gege bestimmte Produkte berücksichtigt werden.

Relevant für guten Schlaf- der passende Härtegrad


Das trifft im Übrigen auch auf den Härtegrad zu, denn abgesehen Matratzen für besondere Zielgruppen, wie beispielsweise Kinder, Allergiker etc., die auf eine besondere Material-Auswahl oder -Form abgestimmt sind, sind Matratzen immer für alle geeignet. Das bedeutet eben auch, dass dieselbe (Komfortschaum -, Kaltschaummatratze etc.) für geringes wie auch für hohes Körpergewicht geeignet ist. Tests zeigen allerdings, dass Personen mit höherem Körpergewicht Matratzen mit höheren Härtegraden (d.h. Härtegrade II oder III) einer – oftmals nur gefühlt sehr weichen – Matratze vorziehen. Ein falsch gewählter Härtgrad wirkt sich allerdings negativ auf die Wirbelsäule dieser Menschen aus. Dabei ist ein zu weiches Modell schädlicher, als eine Matratze, die zu hart ist. Bei den meisten Modellen könne Sie Härtegrade vor dem Kauf spezifizieren. Finden Sie mit uns zusammen heraus, welches der richtige Härtegrad für Sie ist. Kaltschaummatratzen sind in allen gängigen Größen erhältlich.

Auch der Preis ist beim Kauf natürlich mitentscheidend. Hier gilt: teuer ist nicht gleich gut, aber hochwertige Materialien haben Ihren Preis. Vor der entgültigen Kaufentscheidung sollten Sie sich deshalb wirklich sicher sein. Wenn Sie auf der Suche nach einer geeigneten Kaltschaummatratze, egal ob weich oder fest, sind, lassen Sie sich von unseren kompetenten Beratern kostenlos helfen oder informieren Sie sich in unserem aktuellen Kaltschaummatratzen Test 2015, in dem wir viele Details für Sie aufgeführt haben. Eine passendes Angebot zu einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis finden Sie mit unserer Hilfe bestimmt im Dormando Shop. Zudem bieten wir vielfältiges Zubehör zu Ihrer neuen 7-Zonen-Kaltschaummatratze an. Die anschließende Lieferung der Kaltschaummatratze erfolgt kostenlos.

Jetzt beraten lassen
Nach oben